Aktuelles

31.03.2016 - Kleine Projektidee in praktischer Nutzung

Eine kleine Projektidee war es, mit gebrauchten Teilen aus dem Bestand der Bauteilbörse, wie eine Waschmaschinentrommel, einen Schwenkgrill zu entwerfen und zu bauen.

    

Es liegt natürlich nahe, diese neue Idee auch gleich direkt zu testen... im Kreis der Mitarbeiter der Bauteilbörse.


01.03.2016 - Heute mal etwas in „eigener Sache“…

Als Bauteilbörse haben wir uns seit Bestehen das Ziel gesetzt, mit der Beschäftigung rund um die Wiederverwendung von gebrauchten Bauteilen auch Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen. Diese haben in vielen Fällen geholfen, neue Fähigkeiten zu erwerben, sich in einem guten Team zu beweisen und entsprechend der vorhandenen Kompetenzen eine erfolgreiche berufliche Entwicklung zu nehmen. Es hat nicht immer alles geklappt, aber unsere „Truppe“ hat da positive Spuren hinterlassen. So hat sich auch die „Dreieinigkeit“ unserer Arbeit entwickelt: die Tätigkeiten im Bauteillager und im Verkauf im Bauteilmarkt Füchtenfeld, die Tätigkeiten bei Rückbauarbeiten und bei damit verbundenen Baudienstleistungen und die Tätigkeiten beim Aufbereiten von Bauteilen und Baustoffen, die nicht mehr wiederverwendet werden können für das Recycling. Erwähnt seien hier auch die vielen positiven Beispiele, durch ein kreatives UpCycling interessante neue Produkte herzustellen.

Im Rahmen eines durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes wurde auch ein Qualifizierungsprogramm entwickelt, das sogar zertifiziert wurde. Ziel war die Qualifizierung zum/zur „Fachhelfer/in Bauteilwiederverwendung“. Leider gab es weder durch die Arbeitsagentur noch durch das Jobcenter darauf eine Reaktion. Ebenso sieht es mit der Besetzung der vom Kreis Borken bestätigten Arbeitsgelegenheiten aus.

Es ist deshalb sehr verwunderlich, dass es heute diese Pressemitteilung gab, in der auf die dringende Notwendigkeit von anderen Arbeitsweisen hingewiesen wird. Es heißt da: „Die Jobcenter müssen bessere Möglichkeiten erhalten, um sich innerhalb des SGB II intensiver um die Langzeitarbeitslosen kümmern zu können, weil sie oftmals keine abgeschlossene Berufsausbildung haben und ihre Vermittlung auch aufgrund von gesundheitlichen und anderen individuellen Problemen schwierig ist. Um diese Menschen wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen, sollte der soziale Arbeitsmarkt durch mehr Angebote öffentlich geförderter Beschäftigung ausgebaut werden. Nötig sind hier zudem einfachere Regeln für sinnvolle Tätigkeiten. Bestehende Beschränkungen sollten dazu gelockert und ein geeigneter Einsatz von Langzeitarbeitslosen vor Ort mit der Wirtschaft vereinbart werden.“

Es stellt sich die Frage, warum unser Jobcenter unsere vorhandenen Angebote nicht nutzt?!

Wer sich für die gesamte Pressemitteilung interessiert, kann sie hier nachlesen:

http://www.presseportal.de/pm/6776/3263753

Wir bieten die Arbeitsgelegenheiten, die den hier genannten Kriterien entsprechen.

Wer daran Interesse hat, sollte sich bei uns – speziell bei Marco Dickmänken mobil 01707309344 – melden.


25.02.2016 - Gratulation an unsere Partner in Hannover

Mit großer Freude haben wir die Nachricht erhalten, dass unser Partner Glocksee Bauhaus e.V. für den europäischen EWWR Award nominiert wurde.

Der Beitrag der Bauteilbörse und Upcyclingbörse Hannover 2015 wurde vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) e.V., dem Umweltbundesamt und dem Bundesumweltministerium für den EU Award nominiert.

In der Kategorie „Verein“ tritt die Aktion mit anderen Vereinen Europas im Wettbewerb zur Europäische Woche der Abfallvermeidung & Let's Clean Up Europe 2015 an. Die besten drei Vereine werden zum Finale im Mai 2016 nach Brüssel eingeladen.



Auf ihrer Webseite haben sie folgende Gedanken vermerkt:

Ob wir nach Brüssel zur Preisverleihung eingeladen werden? Wir würden uns riesig freuen! Die Bauteilbörsen haben es nicht so leicht in Deutschland und wir würden den Preis auch stellvertretend für die anderen Bauteilbörsen aus dem bauteilnetz Deutschland entgegen nehmen. Dass wir in Hannover überhaupt weitermachen, ist vor allem den Bauteilbörsen in Gronau, Berlin-Brandenburg und Bremen, sowie dem Vorstand des bauteilnetz Deutschland zu verdanken. Sie haben uns 2015 großartig unterstützt.

Danke für diese Wertschätzung unserer Zusammenarbeit.


03.02.2016 - Bauteilmarkt Füchtenfeld gut gerüstet zum Audit






04.01.2016 - Bauteilbörse startet in das Jahr 2016

Wir wünschen allen unseren Kundinnen und Kunden, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Unterstützern der Bauteilbörse Gronau ein erfolgreiches Jahr 2016.


15.12.2015 - Kundenzeitschrift der Stadtwerke berichtet über die Arbeit der Bauteilbörse

In einem interessanten Artikel in der Kundenzeitschrift der Stadtwerke Gronau wird die Arbeit der Bauteilbörse aus der Sicht der möglichen Energieeinsparung bei der Wiederverwendung gebrauchter Bauteile dargestellt.



03.12.2015 - Brennholzaufbereitung übernommen

Im Rahmen der innerbetrieblichen Kooperation hat die Bauteilbörse jetzt die Aufbereitung von Brennholz übernommen.

 

05.11.2015 - Umweltbundesamt veröffentlicht Studie zur Wiederverwendung von Bauteilen  und zur hochwertigen Verwertung von Baustoffen

Ein Grundlagenwerk für den Aufbau und Betrieb von Bauteilbörsen hat jetzt das Umweltbundesamt veröffentlicht. Beschrieben werden „Instrumente zur Wiederverwendung von Bauteilen und hochwertigen Verwertung von Baustoffen.“

Auf der Webseite des bauteilnetz Deutschland kann man den Bericht kostenlos herunterladen:

Bauteilnetz Deutschland: Forschungsbericht_Wiederverwendung von Bauteilen

Der Bericht ergänzt eine langjährige Forschungsreihe, die unter Beteiligung des Bauteilnetz Deutschland das schwierige Umfeld der Bauteilwiederverwendung beleuchtet.

Darin werden gegenwärtige und zukünftige Handlungsfelder beschrieben, um dem Ziel der Abfallvermeidung am Bau näherzukommen – von der Außentür bis zum Zaun. Nach diesem Muster wird praktisch jedes mögliche Bauteil auf insgesamt 212 Seiten beleuchtet:

  • Geforderte Produkt- und Vermarktungseigenschaften

  • Status Quo

  • Hemmnisse/Lösungsansätze

Die Studie zeigt zukunftsfähige Handlungsspielräume: Stadtplaner, Architekten, Klimaschutz-Agenturen, Fördereinrichtugen der Stadtteil- und Nachbarschaftskultur, Handwerkskammern, kommunale Parlamente erhalten dadurch Argumentationshilfen, um ihre Entscheidungen zugunsten des Umwelt- und Ressourcenschutzes anzupassen.

Die Zahl der Bauteilbörsen in Deutschland könnte dadurch deutlich wachsen und bestehende Bauteilbörsen würden in ihrer Wirkungskraft gestärkt.

 

30.10.2015 - Der Oktober brachte auch besondere "Bauteile"...

Dank der engen Zusammenarbeit mit Teilen der Stadtverwaltung konnten im Oktober einige besondere Bauteile" geborgen werden, die auch für eine Aufarbeitung und Weiterverwendung vorgesehen sind.



Hier der obere Teil des Glockenturms der Realschule Gronau, der durch die Bauteilbörse in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma rekonstruiert werden soll.



Dieser Brotbackofen, der auch an einer Schule stand, sollte abgerissen werden. Es ist gelungen, ihn komplett erst einmal am Bauteilmarkt Füchtenfeld einzulagern. Erste Interessenten haben sich schon gemeldet.


25.10.2015 - Das "Kleine Bauwerk" verlässt den Standort Kurt-Schumacher-Platz

Wie im Konzept als "temporäres Bauwerk" vorgesehen, wurde der "Grüne Pavillon", wie das "Kleine Bauwerk" auf dem Kurt-Schumacher-Platz mittlerweile genannt wurde, im Oktober zurückgebaut. Wir können auf einen Teil des DBU-Projektes zur Wiederverwendung von Bauteilen zurückblicken, der ebenso erfolgreich verlaufen ist, wie die Dokumentation des Rückbaus von vier Objekten oder unsere Mitwirkung an der Erarbeitung eines Qualifizierungsprogramms.

   
Wir werden in einer Gesamtdokumentation das "Leben" dieses Bauwerk noch einmal zusammenfassen. Hier eine erste Übersicht.

Die Teile wurden am Bauteilmarkt im Füchtenfeld eingelagert. Es ist vorgesehen, an diesem Standort das Bauwerk in neuer Form zu nutzen.
Vorgesehen ist die Einrichtung eines Arbeitsplatzes für die Brennholzaufbereitung. Nachgedacht wird auch über die Möglichkeit, die Aufbereitung von Mauersteinen und Klinkern dort unterzubringen.

20.09.2015 - Erfolgreiche Teilnahme am Regionalmarkt zum Stadtfest

Stadtfest mit Regionalmarkt auf dem Kurt-Schumacher-Platz- eine gute Möglichkeit, am "Kleinen Bauwerk" die Arbeit der Bauteilbörse zu präsentieren. Wir können sagen: es war ein Volltreffer... gut vorbereitet, viele interessierte Besucherinnen und Besucher, ein Großauftrag, viele ausgetauschte Telefonnummern, Gespräche mit Kunden, die die BTB bereits schätzen gelernt haben... Besuch vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Chance, Walter Arends (rechtes Bild), großes Interesse am Projekt der Aufarbeitung von Mauerziegeln zu Riemchen, Pflaster und Fußbodenplatten...

 

Besonders angenehm waren die Gespräche mit den (Stamm)Kundinnen und Kunden der Bibliothek "Bring ein Buch - nimm ein Buch" im "Kleinen Bauwerk", die sehr gern dort Bücher tauschen... und es werden sicher wieder viele Bücher dazu kommen...

Danke an Marco und Stephan, die sich trotz der besonderen Arbeitsbelastung der letzten Woche nicht die Möglichkeit entgehen ließen, "ihre" Bauteilbörse einem breiten Publikum vorzustellen...

18.09.2015 - "Hochdruckeinsatz" an der Flüchtlingsunterkunft Georg-Schule

Gemeinsam mit vielen Helfern war auch das Team der Bauteilbörse an der Einrichtung der Flüchtlingsunterkunft in der Georg-Schule in Gronau-Epe beteiligt. Mit Hochdruck wurde daran gearbeitet, dass bis zum 20.09. eine Belegung möglich wird.

   


07.09.2015 - Arbeit bei der Erhaltung historischer Bausubstanz

Ein besonderer Auftrag war die Herrichtung einer Kappscheune (auf Plattdeutsch Kappschuer). Das Mittelteil der Holzkonstruktion hatte sich abgesenkt und wurde wieder gerichtet.

   


02.09.2015 - Spielgeräte der KITA Pusteblume werden aufgearbeitet

Neben der regelmäßigen Wartung der Spielgeräte am und um das Piratenschiff werden jetzt auch Spielgeräte der KITA Pusteblume "auf Vordermann" gebracht - ein interessanter Bereich der Baudienstleistungen der BTB: Verlängerung der Lebensdauer und Weiterverwendung durch rechtzeitige Wartung.

   

So wurden z. B. für die erneuerten Windfedern (Bild rechts) gebrauchte Materialien aus dem Bestand der BTB verwendet.


28.08.2015 - Umgestaltungen im Bauteilmarkt

Mit der Auflösung einiger leider schlecht verkäuflicher Warenbestände, z. B. an Fliesen, wurde ein Teil des Bauteilmarktes wieder umgestaltet.

 


15.07.2015 - Unser "Kleines Bauwerk" wird gut angenommen



Die letzten Wochen waren sehr stark ausgefüllt von der Errichtung des "Kleinen Bauwerkes" auf dem Kurt-Schumacher-Platz in Gronau. Der gesamte Bauablauf und die feierliche Übergabe sind auf unserer Facebook-Seite dokumentiert. Eine gesonderte Dokumentation - auch für unsere Webseite - ist in Arbeit und wird demnächst veröffentlicht.

So berichtete die WN...

Einige Impressionen von der Übergabe...

Unsere Facebook-Seite


08.06.2015 - Verfüllungsarbeiten am Piratenschiff

Die Bauteilbörse der Chance hat heute am Piratenschiff ca. 90m³ Schotter und ca. 110m³ Spielkastensand nach DIN EN 1177 verfüllt.

 


 

Vielen Dank an Michael von der Firma Schmitz Tiefbau für die Unterstützung mit dem Radlader. 


17.05.2015 - Gewerbeschau am Füchtenfeld war ein voller Erfolg

Die Gewerbeschau am Füchtenfeld war für die Bauteilbörse eine gute Sache... viele Gespräche, großes Interesse und die Hoffnung, dass die "Mundpropaganda" ihre Spuren hinterlässt.  Es gibt einen guten Trend, dass die Baudienstleistungen zur Wieder- und Weiterverwendung von Bauteilen sehr angefragt wurden, oft verbunden mit einer Bauteilaufbereitung, z. B. das Interesse an der Aufarbeitung von Türen.. und viel "Kleinkram" wurde verkauft.  Auf alle Fälle ist der "Kreis der Informierten" größer geworden.


Danke noch einmal an das Team der BTB und seinen "Cheffe" Marco Dickmänken (hier rechts im Bild im Gespräch zum "Kleinen Bauwerk"). Es war eine tolle Arbeit - der Abschluss der Beräumung der Halle an der Petersburg und die Herrichtung des Bauteilmarktes am Füchtenfeld... darauf können wir aufbauen... 


06.05.2015 - Entwurf des "Kleinen Bauwerks" weiter entwickelt...

In einem sehr spannenden Diskussionsprozess hat der Entwurf des "Kleinen Bauwerks" einen Stand erreicht, der eine weitere Abstimmung mit der Bauverwaltung, die endgültige statische Bewertung ud die Planung von Arbeitsabläufen zulässt.


Danke an Michaela Schweers und Marco Dickmänken, die sich in den letzten Wochen intensiv verständigt haben, wie die verschiedensten Detailfragen gelöst werden können. Es war dann vor allem die fleißige Arbeit von Michaela, dass der jetzige Stand erreicht werden konnte.

05.05.2015 - Bauteilbörse wird sich an der Gewerbeschau am 17.05.2015 beteiligen

Die Unternehmen des Industriegebietes Epe-Süd präsentieren am 17.05.2015 in einer Gewerbeschau ihre Leistungsfähigkeit.

Wir sind dabei... da steht zwar "nur" das Logo der Chance, aber wir als Bauteilbörse werden zeigen, was wir drauf haben... Gemeinsam mit unseren Kollegen vom Papierrecycling kann man sich darüber informieren, was sich am "Recyclinghof" aktuell so entwickelt... Wir freuen uns auf euren Besuch...

22.04.2015 - Bauausschuss stimmt zu...

Eine wichtige Arbeit für uns ist das "Kleine Bauwerk", das wir in den nächsten Wochen im Rahmen eines Projektes der Deutschen Bundesstiftung Umwelt nun realisieren werden. Im Vorfeld gab es zahlreiche Aktivitäten... Jetzt hat der Ausschuss für Planen, Bauen und Denkmalschutz der Stadt Gronau das notwendige "grüne Licht" gegeben... TOP 9...

Hier die aktuelle Meldung der WN dazu...


08.04.2015 - Vorbereitung des "Kleinen Bauwerks" geht in die nächste Phase

Die Unterlagen, die dem Bauausschuss der Stadt Gronau noch eingereicht werden müssen, sind abgestimmt. Damit ist ein wichtiger Schritt getan worden, um bis Ende Mai 2015 zu einem erfolgreichen Ergebnis zu kommen.

Parallel dazu sind die Arbeiten angelaufen, um die Bauteile, besonders die aus der "Spinnerei Deutschland", für ihren Einsatz aufzubereiten.


Säuberung der Stahlindustriefenster von Kitt- und Glasresten

03.04.2015 - Baudienstleistungen als fester Bestandteil des Leistungspektrums der Bauteilbörse

In der Entwicklung des Leistungsspektrums der Bauteilbörse Gronau hat sich seit 2013 eine "Dreieinigkeit" als ein erfolgreicher Weg etabliert. Neben der Arbeit des Bauteilmarktes und der Aufbereitung von nicht weiter- oder wiederverwendungsfähigen Bauteilen und Baustoffen nehmen die Baudienstleistungen einen besonderen Platz ein. Eine gute Basis ist dafür die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung. Sehr wichtig wird die weitere Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen sein.

Diese Herangehensweise hat auch großes Interesse bei den Partnerbauteilbörsen im Bauteilnetz gefunden.

Ein kleines aktuelles Beispiel
für den Nutzen dieser Dienstleistungen ist die Hilfe der Bauteilbörse am neuen Standort Amelandsbrückenweg mit dem Aufstellen des Firmenschildes.

   

24.03.2015 - Baustelle Piratenschiff bietet interessante Möglichkeiten zur Gewinnung von Altholz

Das Piratenschiff auf dem LAGA-Gelände war immer ein sehr beliebter Spielplatz. Die Holzkonstruktion entspricht aber nach dem Lauf der Jahre nicht mehr aktuellen Sicherheitsbestimmungen. Das Team der Bauteilbörse hat jetzt die Bergung der noch vorhandenen Althölzer und die Sicherung des Objektes übernommen. 

   

Das gewonnene Holz wird an die Tischlerei und Holzwerkstatt der GFA geliefert. Dort wird geprüft, welche Gebrauchsgegenstände oder UpCycling-Objekte daraus gefertigt werden können.


27.02.2015 - Abschied von Joachim Meyer

Leider müssen wir mitteilen, dass wir von unserem ehemaligen Kollegen Joachim Meyer Abschied nehmen mussten. Jochen ist völlig unerwartet im Alter von 57 Jahren verstorben. Er war jahrelang ein zuverlässiger und immer leistungsbereiter Kollege, der die Bauteilbörse und ihren Ruf bei unseren KundInnen immer gut vertreten hat. Wir sind dankbar, dass wir mit ihm zusammen arbeiten durften.

07.02.2015 - Lagerhalle Petersburg wird geräumt - Neueinrichtung der Werkstatt im Bauteilmarkt Füchtenfeld aus gebrauchten Bauteilen 

Da die Lagerhalle ab Mai 2015 nicht mehr benutzt werden soll, wird die Werkstatt der Bauteilbörse in den Bauteilmarkt Füchtenfeld integriert. Das ist verbunden mit der Aufwertung des Eingangsbereiches. Sie wird dann auch genutzt werden, um angelieferte Bauteile zu reinigen, zu reparieren und ordnungsgemäß zu erfassen.
Bei der Neueinrichtung der Werkstatt wird Wert darauf gelegt, dass nur gebrauchte Bauteile aus dem Bestand der Bauteilbörse
verwendet werden. In diesem Sinne entsteht hier auch ein "Kleines Bauwerk"...

   


16.01.2015 - Studentinnen und Studenten der HS Bremen präsentieren ihre Entwürfe auf den Bremer Altbautagen

Es herrschte richtige Wettbewerbsstimmung im Bereich der Sonderausstellung zur Bauteilwiederverwendung im Rahmen der Bremer Altbautage 2015. Die Entwürfe für das "Kleine Bauwerk" wurden vorgestellt, verbunden mit der Darsellung der energetischen Effekten, die mit der Verwendung von gebrauchten Bauteilen erreicht werden können. In der Jury arbeiteten Frau Prof. Hoppe von der HS Bremen, Herr Vetter, Stadbaurat aus Gronau, Frau von Borczyskowski, Geschäftsführin der Chance GmbH, Herr Dickmänken, Leiter der Bauteilbörse Gronau und Herr Männicke, Projektkoordinator der Bauteilbörse. 

Der Eingang zur Sonderausstellung

   
Die Jury bei der Arbeit - 16 Projekte wurden präsentiert

Eine erste Auswertung der fleißigen Arbeit

Die Endergebnisse werden nach weiteren Beratungen bekanntgegeben.

18.11.2014 - Kooperation mit der Hochschule Bremen zum "Kleinen Bauwerk"

Im Rahmen des Bundesverbandes bauteilnetz Deutschland e. V. ist eine Kooperation mit der Hochschule Bremen im Aufbau. Diese hat aktuell das Ziel, bis Mitte Januar Entwürfe für das "Kleine Bauwerk" aus dem DBU-Projekt zu erarbeiten. Dazu gab es am 18.11.2014 ein Treffen "vor Ort" in Gronau. Frau Prof. Michaela Hoppe nutzte gemeinsam mit 25 StudentInnen die Möglichkeiten der unmittelbaren Information zum bisherigen Planungsstand. Am zukünftigen Standort auf dem Kurt-Schumacher-Platz informierte der Baudezernent, Herr Fran Vetter, über die Pläne der Stadt zur Innenstadtgestaltung. Dann konnten in der Lagerhalle an der Petersburg die aktuell vorhandenen Bauteile vermessen werden.

Hier einige Impressionen:

Begrüßung durch die Geschäftsführerin der Chance, Frau Ira von Borczyskowski, im Glashaus der Chance - www.glashaus-gronau.de

     

Am Standort Kurt-Schumacher-Platz im Gespräch mit Prof. Michaela Hoppe (rechts) und dem Baudezernenten Frank Vetter (Mitte)

   

Aufmassarbeiten und "Fachsimpelei" in der Lagerhalle an der Petersburg

Die Westfälischen Nachrichten berichten am 19.11.2014 in ihrer Gronauer Ausgabe - "Kleines Bauwerk" - großer Nutzen


13.10.2014 - Das Prinzip Abfallvermeidung in unserer täglichen Arbeit

Mal einige Beispiele, wie bei uns - so "ganz nebenbei" - das Prinzip Abfallvermeidung in die Arbeit eingeflossen ist.

- Beispiel Eins: unsere Werkstatt in der Halle an der Petersburg... die Konstruktion, Einrichtungsgegenstände, ein großer Teil des Werkzeugs u. a. sind wieder- und weiterverwendet, aus gebrauchten Teilen umgebaut und so wieder einer Nutzung zugeführt...

- Beispiel Zwei: die Schneidetische bei dem Test der Garnaufbereitung... die Laufschienen sind Profile aus aufbereiteten Fenstern, die Sägeblätter sind ausgesonderte Kreissägeblätter, umgeschliffen und noch ca. 50fach weiterverwendbar...

- Beispiel Drei: eine "Quetsche" aus dem Testbetrieb zur Garnaufbereitung (bei dünnen Papphülsen)... aus einem ausgesonderten Fahrrad-Dachgepäckträger und Profil aus der Fensteraufbereitung...

Danke an euch, wenn ihr Beispiele habt, die wir dann z. B. am 26.11. im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung zeigen können. Siehe auch www.ewwr.eu


06.10.2014 - Wir liefern auch aus...

Uns erreichen aktuell immer wieder Anfragen, wie das mit dem Möglichkeiten der Lieferung von Bauteilen aussieht. Hier noch einmal unser Angebot:

Der Bauteilkatalog  weist in der Regel bei den angebotenen Bauteilen auf die Selbstabholung hin. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass die Bauteile nach Absprache auch geliefert we
rden. Dafür gelten folgende Sätze:

- Lieferung in Gronau und Epe - 15 Euro
- Lieferung im Umkreis von 30 km - 25 Euro

Eine Lieferung mit Hänger ist bei großen Bauteilen oder entsprechenden Mengen möglich.

- Lieferung in Gronau und Epe - 50 Euro
- Lieferung im Umkreis von 30 km - 60 Euro

Andere Lieferentfernungen oder ein Versand sind natürlich nach Absprache auch möglich.

29.09.2014 - Sonderangebote bereichern das Sortiment

Durch die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen ergeben sich zunehmend Möglichkeiten, Sonderangebote in das Sortiment aufzunehmen. Da sind z. B. Fliesen mit größeren Partien, aber auch kleinen Positionen, die sich sehr gut für Reparaturarbeiten und Basteleien anbieten. Hier auch ein Dank an das Team, das sehr viel Einsatz zeigen musste, um die 23 Paletten und Behälter sortimentsgerecht einzusortieren.

   

Eine ganz spezielle Sache ist ein Baumarktsortiment an Tierbedarf, das auch bereits zahlreiche Kunden gefunden hat...

 

11.09.2014 - Das "Kleine Bauwerk" durch den Bauausschuss auf den Weg gebracht

Die WN hat am 10.09.2014 mitgeteilt, dass die Planung für das "Kleine Bauwerk" in die nächste Phase gehen kann. Der Bauausschuss der Stadt Gronau hat den Standort Kurt-Schmacher-Platz und die (temporäre) Errichtung für das Frühjahr 2015 bestätigt

.  
   Fotos: F. M. Männicke

Damit können die konkreten Entwurfsarbeiten intensiviert werden, um rechtzeitig die notwendigen Unterlagen vorlegen zu können. 

Hier der Bericht der WN: „Kleines Bauwerk“ auf Platte geplant - Mittwoch, 10.09.2014


01.09.2014 - FDP Arbeitskreis zu Gast in der Bauteilbörse

Beeindruckt zeigte sich - wie die WN aktuell berichtet - ein FDP-Arbeitskreis nach einem Besuch der gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft „Chance“ von der Vielfalt der unterschiedlichen Projekte.


Foto übernommen von WN

Vor der Bauteilbörse am Standort Füchtenfeld erhielten die Mitglieder des FDP-Arbeitskreises – wie an anderen „Chance“-Standorten – Informationen aus erster Hand. 


23.08.2014 - Erfolgreiche Mitarbeit an der Wilhelmschule beendet

Mit einer Sonderseite hat die WN Gronau den Abschluss der Arbeiten an der Wilhelmschule gewürdigt. Die Bauteilbörse Gronau hat dabei ihren Anteil gehabt, indem sie in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und in guter Abstimmung mit den beteiligten Partnern ihre spezifischen Leistungen einbringen konnte.

    
 
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Team der Bauteilbörse. Mit dem Rückbau des Toilettengebäudes, einschl. Vordach, dem Abbau der Stahlkonstruktion des Fahrradstandes oder den umfangreichen Rückbauarbeiten im Gebäude, z. B. mit der Gewinnung von Holz aus Deckenverkleidungen u. a. gab es viel zu tun. Ganz praktisch konnte dabei z. B. die Außentür des Toilettengebäudes als Eingangstür für den Bauteilmarkt Füchtenfeld eingesetzt werden.

20.08.2014 - Aufbereitung der Zementfliesen getestet...

Nach der Auflösung des "Restlagers" an der Beckerhookstraße geht es jetzt an die Aufarbeitung der Bestände an Zementfliesen. In der Halle an der Petersburg wurde jetzt getestet, wie es am günstigsten gelingen kann.

   

Ralph demonstriert eine Variante. Jetzt wird ein Arbeitsplatz eingerichtet, der auch günstige Arbeitsbedingungen bietet. Es ergeben sich eventuell damit auch Arbeitsgelegenheiten für Menschen mit körperlichen Behinderungen. 

  
Erste Ergebnisse...                                                     ... und die mögliche Verpackung

In diesem Zusammenhang gibt es auch nach dem Erfahrungsaustausch in Eemnes die Notwendigkeit, die jetzt erarbeiteten Arbeitsansätze auch in Gronau für die Aufarbeitung von Mauerwerk - vor allem in traditionellen Mauerwerksformaten - zu untersuchen.

Hier ein Blick auf die Arbeitsmöglichkeiten in der Bauteilbörse Berlin-Brandenburg in Luckenwalde:

     


18.08.2014 - Planung und Leistungsbewertung transparent für alle MitarbeiterInnen

Das Team der Bauteilbörse hat sich mit dem Einsatz von aktuell elf MitarbeiterInnen in Form von Arbeitsgelegenheiten solide entwickelt. Es gibt eine sehr konstruktive Zusammenarbeit mit dem Jobcenter der Stadt Gronau. Der August ist z. B. sehr wichtig für Arbeiten im Bereich der Bauteilaufbereitung. Es werden gemeinsame Wege gesucht, um die Arbeitsprozesse möglichst effektiv zu gestalten. Wichtig sind dabei auch die Transparenz der geplanten Einsätze und die Abrechnung der erreichten Ergebnisse.

  
Einsatzplanung...                                                                                                                                   ... und tägliche Leistungsabrechnung


12.07.2014 - Erfahrungsaustausch in Eemnes

Am 12.07,2014 gab es einen lange überfälligen Besuch bei Jan van Ijken - http://www.oudebouwmaterialen.nl/ - in Eemnes/NL. Gemeinsam mit dem Team der Bauteilbörse Gronau überzeugten sich die TeilnehmerInnen des Arbeitstreffen des Bundesverbandes bauteilnetz Deutschland e. V. von der Arbeit eines renommierten Gebrauchtbauteilmarktes, in dem u. a. auch historische Bauteile und Baustoffe eine große Rolle spielen. Auch hier einige Fotoimpressionen:


Das Gronauer Team am Eingang des Marktes


Ute Dechantsreiter im Begrüßungsgespräch mit Jan van Ijken


Beim Rundgang gab es viele angeregte Gespräche und immer viele Fragen, auf die sachkundige Antworten gegeben wurden


Erklärung der selbst angefertigten Werkzuege für die Aufbereitung von Mauersteinen - ein "Thema mit Zukunft" für Gronau.


Neue alte Türen aus gebrauchtem Holz


Auch hier das Thema Nachhaltigkeit...                                                                                                            Fotos: Frank Michael Männicke

Herzlichen Dank an Jan van Ijken für die anschauliche Präsentation einer über 30jährigen erfolgreichen Arbeit.

11.07.2014 - Impressionen vom Glashaus - Treffen des Bundesverbandes bauteilnetz Deutschland e. V.

Wie abgekündigt, trafen sich der Bundesverband und die Interessengemeinschaft der Bauteilbörsen im Glashaus Gronau zu ihrer Beratung. Hier einige Impressionen:


Die Geschäftsführerin der Chance, Frau Ira von Borczyskowski, gegrüßte die Gäste im Glashaus und berichtet über die aktuelle Situation der Arbeit der Chance und der Bauteilbörse Gronau.


Unter den kühlenden Platanen ging es dann um die eigentlichen Themen. Schwerpunkt war u. a. die Diskussion um die Zukunft der Bauteilbörsen, die Chancen und Risiken, die Vorteile und Probleme in der aktuellen und zukünftigen Arbeit.


Ute und Andreas bei der Moderation unserer Duskussion


Gruppenfotos an der LAGA-Pyramide mit dem Symbol unserer Auszeichnung in der UN-Dekade zur nachhaltigen Entwicklung

Einen besonderen Dank an das Team des Glashauses - www.glashaus-gronau.de - für die großartige Bewirtung.


09.07.2014 - Chance GmbH und Bauteilbörse Gronau sind Gastgeber für die Partnerbörsen

Am 11. und 12.07.2014 treffen sich der Bundesverband bauteilnetz Deutschland e. V.  und die Interessengemeinschaft der Bauteilbörsen im Bauteilnetz zu ihren turnusmäßigen Beratungen in Gronau. Am ersten Tag sind die Beratungen im Glashaus der Chance vorgesehen.Das Treffen ist am zweiten Tag verbunden mit einem Erfahrungsaustausch in einem Gebrauchtbautelmarkt in Eemnes/NL. Wir werden aktuell berichten.

24.06.2014 - Die Arbeit der Chance schafft sozialen Mehrwert

Wie die Westfälischen Nachrichten in ihrer heutigen Ausgabe berichten, hat eine Gruppe von Studenten der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV) in Münster unter der Leitung von Walter Perrevort in der Zeit vom 7. April bis 15. Juni die Chance GmbH in Gronau zum Mittelpunkt ihrer Projektarbeit gemacht.

Thema war das Social Return on Investment (SRoI) im Bezug auf die Wertschöpfung einer kommunalen Beschäftigungsgesellschaft am Beispiel der Chance GmbH Gronau. Die Methode dient dazu, betriebswirtschaftliches und sozialwissenschaftliches Wissen zusammenzuführen und eine objektive Bewertung zu erarbeiten.

In der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit war es unmöglich, alle sozialen Tätigkeitsbereiche der Chance GmbH zu untersuchen. Daher haben die Studierenden exemplarisch aus dem Jahr 2012 die drei Teilbereiche gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung, das Sozialkaufhaus KaDeCe und die Durchführung von Integrationskursen für ihre Evaluation ausgewählt. Diese Einschätzung trifft im gleichen Maße auch für die Arbeit der Bauteilbörse zu.

Hier kann man den gesamten Bericht nachlesen



26.05.2014 - UNESCO-Fahne an das Team der Bauteilbörse übergeben

Das bauteilnetz Deutschland hat zum dritten Mal die Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade

Bildung für nachhaltige
Entwicklung

bekommen. Aus diesem Grund wurde der beteiligten Bauteilbörse Gronau am 26.05.2014 die offizielle UNESCO-Fahne übergeben und am Standort Füchtenfeld gehisst. Die Grenzland Wochenpost hat in der Ausgabe 22/2014 auf Seite 8 ausführlich darüber berichtet.

Foto: Guido Kratzke - Grenzland Wochenpost - Ausgabe 22/2014

Das aktuelle Team der Bauteilbörse Gronau, die Geschäftsführein der Chance, Ira von Borczyskowski (links) und Projektkoordinator Frank Michael Männicke (rechts)


16.05.2014 - Neues UpCycling-Projekt - Prototyp für einen "faltbaren" Marktstand



Hier noch ohne Dachdetails der Prototyp für einen "faltbaren" Marktstand. Die Konstruktion ist so gewählt, dass er sich auf ein Paket von 80 x 200 cm zusammenlegen lässt und damit in einen mittleren PKW oder in einen Kleintransporter passt. Er wurde komplett aus gebrauchtem Material gebaut, einschließlich der Verbindungsmittel. Jetzt folgt die Testphase, um weiter an den Details und der Handhabung arbeiten zu können.


07.05.2014 - Die Aktion "Hotel zur Wilden Biene" in der lokalen Presse

Die WN berichtet am 07.05.2014 in ihrer Gronauer Ausgabe über die erfolgreiche Aktion am 05.05.2014:

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/Projekt-am-Spielplatz-Pommernstrasse-Hotel-zur-Wilden-Biene 


30.04.2014 - Der Rohbau steht...


Heute wurde am Spielplatz an der Pommernstraße in Gronau/Westfalen das erste Insektenhotel aufgestellt. Hier einige Impressionen:

 

 

 

Fotos: Frank Michael Männicke

Der Bausatz für das Insektenhotel kann bei der Bautelbörse Gronau bestellt werden. Die "Innenausstattung" bleibt natürlich dem Bauherren überlassen und ist ja vor allem von den regionalen Bedingungen abhängig.

Verwendet wurden gebrauchte Materialien aus der Bauteilbörse bzw. das Holz einer "Heckeneiche"... Die Reste, z. B. aus Splintholz werden in das "Hotel" eingebaut...
 

28.04.2014 - Insektenhotels für die Kinder der Stadt Gronau


   
Marco Dickmänken legt "letzte Hand" an ... der Rohbau ist fertig...                 ... die Gründungsarbeiten wurden abgeschlossen!

Die "Spielleitplanung" der Stadt Gronau möchte erreichen, dass sich möglichst viele Kinder an der Gestaltung von Spielplätzen und Freizeiteinrichtungen beteiligen. Die Bauteilbörse Gronau macht dazu ein Angebot mit der Bereitstellung von Insektenhotels. Aktuell laufen die Vorbereitungen, damit das erste Exemplar am 30.04.2014 aufgestellt werden kann. Am 05.05.2014 sollen dann die Kinder des Wohngebietes gemeinsam mit Sabine Konst, ausgebildete "NaturGENUSSFührerin" - http://www.naturgenussfuehrer.de/ - das Insektenhotel ausgestalten.

11.04.2014 - Treffen der Bauteilbörsen im bauteilnetz Deutschland

Danke an die KollegInnen vom gabb-Gebrauchtbaumarkt in Saarbrücken für die gute Aufnahme und die nette Betreuung zum Treffen der Bauteilbörsen im bauteilnetz Deutschland - besonders an Claudia Neu und Michael Bär...

   

Webseite Gebrauchtbaumarkt Saarbrücken


26.03.2014 - 13:05 Uhr - Offizielle Eröffnung der Bauteilbörse vollzogen



Mit diesem Schnitt wurde am 26.03.2014 die offizielle Eröffnung der Bauteilbörse Gronau vollzogen. Anlass war die Einweihung des Bauteilmarktes am Füchtenfeld in Gronau-Epe. Auf dem Bild (von rechts nach links) die Bürgermeisterin der Stadt Gronau, Sonja Jürgens, die Vorsitzendes des Bundesverbandes bauteilnetz Deutschland e. V., Architektin Ute Dechantsreiter und die Geschäftsführerin der Chance, Ira von Borczyskowski.

Link zum Bericht der Westfälischen Nachrichten




05.03.2014 - Vorbereitung der Eröffnung des Bauteilmarktes für den 26.03.2014

In Abstimmung mit der Geschäftsleitung der Chance GmbH läuft die weitere Arbeit im neuen Bauteilmarkt am Füchtenfeld mit dem Ziel der Eröffnung am 26.03.2014. Das Datum hat auch eine symbolische Bedeutung, da damit die Bauteilbörse Gronau ihre Vorbereitungsphase abschließt und den regulären Betrieb aufnimmt.

   

Mit dem Einbau der neuen Tür  und der Gestaltung des Informationstresens nimmt der Eingangsbereich so langsam Gestalt an. Es wurde sehr großer Wert darauf gelegt, dass im "Upcycling" Material verwendet wurde, dass aus eigenen Aktivitäten gewonnen werden konnte. Die Tür stammt z. B. aus dem Rückbauprojekt Schillerschule. Der Tresen wurde vom Team des Bauteilmarktes aus Pappröhren, wie sie im Recyclinghof anfallen und Holz aus Rückbauten konstruiert.



Bei der Halleneinrichtung werden z. B. die Elemente einer großen Falttür für den Bau von Kleinteilregalen verwendet

Danke an alle Beteiligten für die guten Ideen.


04.03.2014 - Aufbau des Bereiches Bauteil- und Baustoffaufbereitung bisher erfogreich
In enger Kooperation mit der Bauteilbörse wird speziell am Standort Petersburg die Aufbereitung von Material aus den Rückbauten organisiert. Bauteile, die nicht mehr verwendungsfähig sind oder die aus technischen Gründen nicht mehr eingesetzt werden können, werden in Grundbestandteile zerlegt. Dieses sortenrein getrennte Material wird dem Recycling zugeführt.

 

Bereits auf der Baustelle, wie hier in der Realschule, wird auf das Aussortieren geeigneter Materialien geachtet. In der Halle an der Petersburg wird schrittweise der Bereich der Bauteilaufbereitung gestaltet. Versuchsweise wurden auch bereits z. B.mit  Haushaltsgeräten (keine Kühlgeräte) getestet, wie eine sortenreine Aufbereitung der Bestandteile möglich ist.



06.02.2014 - Der neue Standort am Füchtenfeld wird Bauteilmarkt
Die Halle am Recyclinghof Füchtenfeld nimmt langsam Gestalt ein. Der Entwurf für die Hallenaufteilung wird dabei weiter angepasst und in der Praxis getestet.



Interessante Bauteile konnten schon eingelagert werden und gehen in den Verkauf...

   
Eine repräsentative Falttür aus den Calvin-Haus, die Denkmalziegel aus der Morgensternsiedlung, ein bleiverglastes Rundfenster und andere Bauteile stehen unseren KundInnen zur Verfügung - alle Dinge sind zu finden im Bauteilkatalog...

13.01.2014 - Neue Baustelle bietet sehr gute und hochwertige Bauteile

Mitte Januar wurde in bewährter Kooperation mit dem Abrissunternehmen Schmitz eine neue Baustelle in Gronau Vereinsstraße begonnen.

   
Neben neuwertigen Sanitärartikeln können vor allem hochwertige Fenster verschiedener Größen geborgen werden.
Sie werden gereinigt und zur weiteren Aufbereitung, Bauteilaufnahme und Verkauf direkt an den Standort Füchtenfeld geliefert.


06.01.2014 - Erste Schritte im "Bauteilmarkt"

Mit der Aufstellung von Regalen sind erste Schritte getan, um das neue "Bauteilkaufhaus" einzurichten. Im Januar wir weiter an der Hallenplanung gearbeitet, um eine möglichst effektive Aufteilung der Flächen zu erreichen.

 
Regale bieten gute Präsentationsmöglichkeiten                                                 Neuwertige Sanitärartikel

 
Velux-Dachfenster im DEMO-Einbauzustand                                                        Fenster werden für die Bauteilaufnahme vorbereitet


29.11.2013 - Neuer Standort soll Synergieeffekte bringen

Im November 2013 wurden die ersten Schritte getan, am Standort des Recyclinghofes der Chance GmbH, Füchtenfeld 12a eine Halle umzurüsten als "Bauteilmarkt" und die Vorteile des Standortes besser zu nutzen. Gegenwärtig läuft die Diskussion um die optimale Planung der Halle und der "inneren Logistik". Dieser Schritt soll auch dazu dienen, den Bauteilkatalog "auf Vordermann" zu bringen, das heißt, eine Inventur durchzuführen und den doch schon recht großen Bauteilbestand besser anzubieten. Der Standort Petersburg spielt dabei als Lager eine große Rolle und wird weiter bewirtschaftet. Anfang 2014 werden auch neue Möglichkeiten geschaffen, die Bauteil- und Baustoffaufbereitung als zusätzliches Beschäftigungsfeld anzubieten.

08.11.2013 - Baustelle Spinnerei Deutschland erfolgreich

In fleißiger Arbeit des Teams der Bauteilbörse Gronau und in sehr enger Zusammenarbeit mit der Abrissfirma Langezaal ist es gelungen, dass wichtige Bauteile aus der Spinnerei Deutschland für die weitere Nutzung geborgen werden konnten. Fenster, Stützen, Stahltüren, Sprinklerleitungen, Industrieheizkörper und andere Teile sollen verwendet werden, um im u. g. "Kleinen Bauwerk" die Geschichte der Gronauer Industriearchitektur zu zeigen.

      Fotos Dickmänken

Durch die aktive Hilfe der Abrissfirma Langezaal konnten sogar einige der markanten Gußstützen geborgen werden, die eine wichtige statische und  gestalterische Funktion für diese Art der Industriebauwerke darstellen. Die Hilfe war auch durch eine sehr kooperative Haltung der Stadtverwaltung bei der Ausschreibung für den Rückbau möglich geworden.


16.10.2013 Die Bauteilbörse wendet sich an die "facebook-Gemeinde" in Gronau wegen Unterstützung für ein "Kleines Bauwerk" im "IndustrieDesign Gronau"

Im Text heißt es dazu:

Habe heute mal ein etwas „anderes“ Anliegen. Wie vielleicht bekannt ist, gibt es bei der Chance GmbH eine Bauteilbörse – www.bauteilboerse-gronau.de -, die auch Mitglied im Bauteilnetz Deutschland – www.bauteilnetz.de – ist. Im Rahmen der Tätigkeit dieser Bauteilbörse wird jetzt an einem Projekt gearbeitet, bei dem ein „Kleines Bauwerk“ entstehen soll. Das Besondere ist, dass an diesem Bauwerkl demonstriert werden soll, wie gebrauchte Bauteile wiederverwendet werden können. Die inhaltliche Diskussion hat den Stand, dass ein „Lesepavillon“ entstehen soll, der im „öffentlichen Raum“ Platz zum Lesen und für Begegnungen bieten wird. Die Gestaltung wurde unter den Arbeitstitel „IndustrieDesign Gronau“ gestellt. Das heißt ganz konkret, dass Bauteile und Gegenstände verwendet werden, die die Industriegeschichte Gronau widerspiegeln sollen. Ein erster Schritt wird jetzt mit Unterstützung der Stadtverwaltung getan. Vor dem Abriss der Spinnerei Deutschland werden dort Bauteile ausgebaut, die sich für das Thema eignen. Dann kommt es aber darauf an, den Pool von Bauteilen schrittweise zu erweitern. Die Projektgruppe ist deshalb sehr dankbar, wenn möglichst viele Ideen und Anregungen in diesen Pool einfließen. Deshalb auch hier die Bitte um eine „öffentliche“ Mithilfe... Wer also mit Hinweisen beitragen kann, das Projekt voranzubringen, kann sich hier melden… 

Ich bin gespannt, wie wir weitere Bauteile und Gegenstände aus der Gronauer Industriegeschichte finden werden, nachdem ja in den vergangenen Jahren schon „gründlich aufgeräumt“ wurde...

Ansprechpartner ist Frank Michael Männicke, der das Projekt koordinieren wird.
Telefonisch ist er erreichbar unter 02562 8198140 oder mobil 015253752117
E-Mail: projekt(at)bauteilboerse-gronau.de
facebook: facebook.com/frankmichaelm


17.07.2013 - Abstimmung zum DBU-Projekt mit dem Bundesverband Bauteilnetz Deutschland e. V.

Eine Zwischenbilanz und der weitere Projektablauf des DBU-Projektes in der Bauteilbörse Gronau waren Gegenstand eines Treffens der Geschäftsleitung mit der Vorsitzenden, Architektin Ute Dechantsreiter und dem stellv. Vorsitzenden, Peter Horst vom Bundesverband Bauteilnetz Deutschland e. V. Als Gast konnte der Stadtbaurat der Stadt Gronau, Frank Vetter begrüßt werden.


von recht Stadbaurat Frank Vetter, Architektin Ute Dechantsreiter, Vorstandsmitglied Bundesvorstand Bauteilnetz Peter Horst, Bereichsleiter Helmut vom Hove, Geschäftsführerin der Chance, Ira von Borczyskowski, Prokurist Andreas Rose

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war gemeinsam mit dem Stadtbaurat ein Besuch an dem Objekt Spinnerei Deutschland. Es soll untersucht werden, welchen Anteil die Bauteilbörse Gronau am geplanten Rückbau des noch vorhandenen Gebäudes haben kann.

   

Hintergrund ist, dass im Rahmen des DBU-Projektes ein "Kleines Bauwerk" entworfen und gebaut werden soll, in dem gebrauchte und noch weiterverwendungsfähige Bauteile genutzt werden. Dazu gibt es auf der Basis des Objektdatenblattes einen Entwurf vom Architekten Bernd Niehoff vom Ingenieurbüro Hoff und Partner. Ein Wettbewerb, der jetzt in Kooperation mit einer Hochschule ausgeschrieben werden soll, wird weitere Impulse geben.


19.05.2013 - Impressionen von der Baustelle Schillerschule

Nach längerer Zeit gab es wieder einmal eine größere Baustelle. Im Auftrag der Stadt Gronau wurden auf dem Gelände der Schillerschule verschiedene Objekte zurückgebaut. Es konnten zahlreiche konstruktive Bauteile, Türen, Fenster und Sanitärausstattungen gewonnen werden.

  
Demontage des Fahrradständers                                                                                                   In manchen Bereichen ist Schutzkleidung gefragt

   
Demontage des Vordachs                                                                                                     Ausbau von Fenstern

     
Stemmarbeiten                                                                                                                                    Verladung


15.05.2013 - Die Bauteilbörse ist Gastgeber für das Frühlingsfest der Chance GmbH

  

  

  

Herzlichen Dank an alle KollegInnen, die für eine gute Organisation gesorgt haben - besonders an Petra Moelert, Helmut vom Hove, Ewald Bröker und Marco Dickmänken.


03.12.2012 - "Freundeskreis zur Förderung der Bauteilbörse Gronau" in Gründung

Eine Gruppe von Gronauer BürgerInnen hat sich getroffen, um über eine ehrenamtlich Unterstützung der sozialen und umwelttechnischen Tätigkeit der Bauteilbörse zu sprechen. Dabei wurden folgende Punkte beraten:

Ziele und Selbstverständnis des Freundeskreises

  • Zusammenschluss von InteressentInnen an der sozialen und umwelttechnischen  Arbeit in der Bauteilbörse Gronau

  • Unterstützung bei der Erhaltung wiederverwendungsfähiger Bauteile und Baumaterialien

  • Unterstützung bei der Bewahrung von Zeugen der Geschichte des Bauhandwerks und der neueren Baugeschichte vor Verfall und Zerstörung.

  • Unterstützung bei der Registrierung und Dokumentation der gewonnenen Bauteile und Baumaterialien in einem "Bauteilkatalog"

  • Austausch von Wissen um die Sicherung, die Pflege, Aufbereitung und die Restaurierung gebrauchter Bauteile

  • Veranstaltung von Ausstellungen und Präsentationen zur Verbreitung des Umweltgedankens bei der Wiederverwendung gebrauchter Bauteile

  • Kontaktpflege zu anderen Bauteilbörsen und ähnliche Organisationen im Ausland

Diese Ziele/Maßnahmen wurden im Dezember 2012 auf einem Treffen von InteressentInnen für die Arbeit der Bauteilbörse Gronau formuliert.

Der Freundeskreis versteht sich als Initiative von Idealisten, die beharrlich und unbürokratisch ihre Ziele verfolgt.

Der Freundeskreis soll auch offen sein für Institutionen oder Unternehmen, die das Anliegen der Bauteilbörse in unterschiedlicher Form unterstützen wollen.


08.08.2012 - Neue Baustellen bringen neue Bauteile - Telefonische Erreichbarkeit gesichert.

Durch eine gute Akquise und die bisher erfolgreiche Zusammenarbeit mit Abbruchunternehmen, wie die Fa. Schmitz in Gronau und Unternehmen, wie die Fa. Herba, gibt es einige Baustellen, auf denen Rückbauarbeiten auch gute Möglichkeit bringen, das Bauteillager aufzufüllen und Bauteile anzubieten. Wir bitten um Verständnis, dass dabei jede Hand gebraucht wird und ein Besuch der Bauteilbörse in der Petersburg telefonisch unter der Nummer

mobil 0170 730 93 44

abgesprochen wird.


01.09.2012 - Ende August wurde die neue Laderampe in Betrieb genommen

Zur besseren Organisation der Annahme und Ausgabe gebrauchter Bauteile wurde eine Laderampe gebaut.


In ihr ist z. B. auch eine Waage integriert, auf der sofort die Masse der angelieferten Bauteile festgestellt wird - eine wichtige Information für die Katalogeintragung und die Berechnung der Energiesparpotentiale.

26.07.2012 - Das erste Halbjahr ist ausgewertet, neue Schritte sind festgelegt..

Eine kritische Bestandsaufnahme zum Ergebnis per 30.06. zeigt, dass wir unbedingt "einen Zahn zulegen" müssen. So steht auch der Zwischenbericht für unser DBU-Projekt mit der Halbjahresabrechnung an. Mit der großen Baustelle bei HERBA konnten wir wichtige Erfahrungen sammeln bei der Erstellung und Bearbeitung der Objektdatenblätter. 

Jetzt geht es darum, die Bauteilaufnahme weiter zu beschleunigen und die "Verwertung" über den Bauteilkatalog zu verbessern.

18.07.2012 - Unterstand ist fertig, Bauteilaufnahme läuft...

Birgit Feldmann und Marco Dickmänken sind dabei, den Internet gestützten Bauteilkatalog zu füllen. Die gebrauchten Bauteile werden alle genau aufgenommen, die wichtigsten Daten erfasst und mit Bild in den Katalog gestellt. Dieser ist einsehbar unter

www.bauteilnetz.de oder www.bauteilboerse-gronau.de

Mittlerweile ist auch die erste Überdachung fertiggestellt und die ersten Balken und andere Holzteile sind aufgenommen und eingelagert.



12.07.2012 - Ein "kleines Bauwerk" entsteht...

Aus Holzteilen, die beim Rückbau von Gebäuden auf der HERBA-Baustelle gewonnen wurden, entsteht jetzt das erste "kleine Bauwerk". So nennt sich eine Teilaufgabe im Rahmen des aktuellen DBU-Projektes. Die in traditioneller Art gebaute Überdachung, die dann auch mit gebrauchten Ziegeln gedeckt wird, soll für die Einlagerung und Präsentation von großen Dachbalken verwendet werden.

    

Für das eigentliche "Projekt-Bauwerk" gibt es die Idee, einen "mobilen Lesepavillon" zu entwerfen, der in seiner Konstruktion sehr naturverbundene Element und alternative Bauweisen miteinander verbindet.

.

03.07.2012 - Halle in Gronau, Petersburg 18, wird schrittweise in Betrieb genommen

Parallel zu der großen Baustelle bei HERBA in Gronau konnte eine neue Halle in Benutzung genommen werden. In Gronau, Petersburg 18; wird jetzt fleißig daran gearbeitet, die eingelagerten Bauteile aufzubereiten und eine gute Struktur als Bauteillager aufzubauen.

Sven Brinkmann und Joachim Meyer sind dabei Balken aufzubereiten, die für ein Holzlager genutzt werden sollen.

05.12.2011 - Bauteilbörse ist Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst

Das Sozialkaufhaus "KaDeCe" und die ihm noch angeschlossene Bauteilbörse haben mit ihrer grundsätzlichen Zielstellung sehr gute Ansatzpunkte, um z. B. in den Bereichen Umwelt, Umwelterziehung und nachhaltiges Wirtschaften verschiedene Einsatzfelder für eine Freiwilligentätigkeit zu bieten. Das wären im konkreten Fall die Mitwirkung bei Suche von geeignetetn Rückbau- und Abrissobjekten, bei der Bestandserfassung, die Digitalisierung der Aufnahmeergebnisse und der Pflege des Bauteilkatalogs. "Kreative Geister" sind gefragt bei Weiterverwertung von gebrauchten Bauteilen, im ReDesign oder bei "kleinen Bauwerken" (siehe DBU-Projekt).


24.11.2011 - Es ist vollbracht - Schulung
(siehe unten) war voller Erfolg



Etwas erschöpft, aber sehr zufrieden - so könnte man das Fazit nennen. Unter Leitung von Karin Strohmeier (2. v. l.) und Andrea Weiß (r.) wurden zwei Tage intensiv genutzt, um sich Anleiterwissen für das Fachgebiet Bauteilwieder- und -weiterverwendung (siehe unten) anzueigenen. Dank der sehr guten Vorbereitung des Teams der Bremer Bauteilbörse steht allen jetzt ein konzentrierter Fundus an Ausbildungsmaterial zur Verfügung, der mit praktischen Übungen untersetzt wurde.

Training der Aufnahme von Bauteilen

Prüfung von Wärmeschutzglas

Ausbau von Beschlägen an Fenstern ...

... und dann der Wieder-Einbau...

Vor Ort in der Bauteilbörse - ReDesign aus alten Türblättern...

Vor Ort in der Bauteilbörse - Was kann man aus diesen Glasbausteinen machen...



23.11. und 24.11.2011 - "Anleitung der Anleiter" in Gronau - Aktion ist bei der EWWR gemeldet

Im Rahmen des DBU-Projektes und der Arbeit des Bundesverbandes bauteilnetz Deutschland e. V. wird ein Qualifizierungskonzept entwickelt, dass vor allem Langzeitarbeitslosen die Möglichkeit geben soll, sich Fachwissen im Bereich der Bauteilwieder- und -weiterverwendung anzueigenen und diese Tätigkeiten zu trainieren. Dieses Berufsfeld ist relativ neu und es gibt noch keine kompakte Erfassung der darin notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten.

Gemeinsam mit der Bauteilbörse Bremen wird in diesem Sinne eine Schulung organisert, in der "Multiplikatoren" die Möglichkeit erhalten sollen, dazu auch bereits vorhandenes Wissen zu erweitern bzw. selbst Fähigkeiten zu trainieren, ihre Kenntnisse an TeilnehmerInnen in unseren Maßnahmen weiter zu geben.

Danke an das Team der Bauteilbörse Bremen, das sich intensiv auf diese Schulung vorbereitet hat.

Dipl. Ing. Karin Strohmeier   und   Dipl. Ing. Andrea Weiß 

werden am 23.11. und 24.11.2011 ihr Wissen präsentieren und uns helfen, eine neue Qualität in unsere Arbeit zu bringen.

Mit dieser Veranstaltung beteiligt sich die Bauteilbörse Gronau aktiv an der "Europäischen Woche zur Abfallvermeidung". Der NABU hat die Aktion an das europäische Sekretariat der Abfallvermeidungswoche gemeldet. Die Aktion wird dann Mitte November mit den anderen Aktionen auf www.ewwr.eu veröffentlicht. Zusätzlich plant der NABU diese Aktion auf den NABU-Seiten zu veröffentlichen. 

De Bauteilbörse Gronau organiseerde een opleiding wordt gegeven in de wetenschap dat kan bieden, zoals "multipliers" als instructeurs expertise op het gebied van component hergebruik en nog veel meer. Het doel is altijd beter gebruik maken van nog bruikbare onderdelen van de sloop of verbouwing van gebouwen. De actie wordt ondersteund door www.bauteilnetz.de en dient ook het ontwikkelen van een passend opleidingsprogramma - ondersteund door de DBU. - http://www.ewwr.eu/node/389017


17.09.2011
- Bauteilbörse Bremen mit guter Werbeidee

Danke an die KollegInnen von der Bauteilbörse Bremen, die jetzt mit einer spritzigen Werbeidee auf die Gewinnung von gebrauchten Bauteile aufmerksam machen:

















24.08.2011 - DBU informiert über Modellprojekt

Modellhafte Qualifizierung: Wiederverwendung von Bauteilen - Rückbau und Modellbauten
Bauteilnetz Deutschland

Türen, Treppen, Fenster, Wände: Gebäude bestehen aus mehreren hundert Bauteilen. Wertvoll werden Bauteile durch die Rohstoffe, aus denen sie bestehen, und durch ihre Produktionsprozesse, die viel Energie benötigt haben. Beim Abriss von Immobilien werden Bauteile und ihre Materialien in der Regel noch immer zerstört und landen auf der Deponie. Dabei sind viele von ihnen durchaus wiederverwendbar, wenn sie ordentlich und schadensfrei ausgebaut werden – in vielen Fällen sogar für den ursprünglichen Einsatz. Deshalb ist eine Wiederverwendung von Bauteilen ein Gewinn für die Umwelt! Qualifizierungsangebot für Handwerker und weitere Berufsgruppen Das bauteilnetz Deutschland und die Forschungsvereinigung für Recycling- und Wertstoffverwertung im Bauwesen (RWB) werden in den nächsten drei Jahren mit der finanziellen Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) diejenigen in ihrem beruflichen Handeln unterstützen, die einen nachhaltigen Beitrag dazu leisten können: Bau-, Handwerks- und Abbruchunternehmen, Planungs- oder Architekturbüros erklären sich zunehmend dazu bereit, bei der Umsetzung mitzuwirken. Das DBU-Vorhaben wird erstmals einen geregelten Rückbau von Gebäuden leisten und begehbare kleine Bauwerke aus gebrauchten Bauteilen herstellen. Um diese Vorhaben erfolgreich umzusetzen, werden als Herzstück des Vorhabens verschiedene berufliche Qualifizierungsmaßnahmen angeboten.

Schulungen von Mitarbeitern an Bauteilbörsen - Handbuch entsteht
In Kooperation mit kleinen und mittelständischen Abbruchunternehmen werden Mitarbeiter geschult. Hierzu entwickeln RWB und bauteilnetz Deutschland mit Partnern wie der Bauteilbörse Bremen modellhaft Lehrpläne und Weiterbildungsprogramme, die an den Bauteilbörsen in Berlin, Gronau, Herzogenrath und Köln für Planer, Architekten, Handwerker, Abbruchunternehmer und Studierende angeboten und umgesetzt werden sollen. Auch Netzwerkveranstaltungen mit Multiplikatoren werden organisiert. In einem Handbuch werden die Erfahrungen dokumentiert.


Weitere Infos: www.bauteilnetz.de
AZ: 28641


25.07.2011 - Die "Beistelltür" - weiter geht es im ReDesign

Stolze Meldung von Taric Acer:

Beistelltür steht zwar nicht im Duden, aber in der Bauteilbörse. Heute konnten wir mit Steffi und Stefan(Holz) -endlich- meine 2 Wochen alte Idee umsetzen.

Die Beistelltür (s. Fotos) gibt es weltweit nur bei uns zu kaufen. 



Ein Türblatt
4 x durchsägen
Untere und obere Kassette entfernen
4 x 45-Grad-Gehrung schneiden
Zusammenkleben und...
Fertig ist die Beistelltür!!!


20.07.2011 - Neue Ideen aus gebrauchtem Material

Der Gedanke des ReDesign hat wieder neue Prototypen von Produkten aus gebrauchtem Material entstehen lassen. 

    

Aus alten Schranktüren, Einwegpaletten und gebrauchten Dachziegeln aus dem Bestand der Bauteilbörse entstand diese Lagermöglichkeit für Brennholz.

                                 

Das Basismaterial für diese überdachte Sitzmöglichkeit - liebevoll "unser Strandkorb" genannt - ist Holz vom Umbau einer Sporthalle, kombiniert mit einem Lederbezug von einer gebrauchten Couch aus dem Möbellager des KaDeCe.


1. Juli 2011

Neue Förderung für das Netzwerk

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert das neue Projekt bis 2014. Das Vorhaben hat zum Ziel, das vor einigen Jahren initiierte bauteilnetz Deutschland zu verstetigen und die Philosophie des Wiederverwendens insbesonders im Bausektor einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Unter dem Titel: "Entwicklung zukunftsfähiger Instrumente zum bewussteren Umgang mit gebrauchten Bauteilen - Interdisziplinäre Kommunikation und Weiterbildungsmaßnahmen" wird mit insgesamt 9 Kooperationspartnern weiter expertimentiert und geforscht. Die Verankerung des Gedankens der direkten Wiederverwendung von gebrauchten Baumaterialien in Rückbau und Neubau, als oberstes Ziel nachhaltigen Wirtschaftens im Bauwesen, ist der Kern des Projektes.

Vom Rückbau zum Neubau

Seit 2006 sind während und nach der Förderung durch die DBU (2006-2009) 11 Bauteilbörsen als regionale Drehpunkte für die Wiederverwendung von gebrauchten Bauteilen initiiert worden. Zur Zeit ist das Thema der Wiederverwendung von Bauteilen zwar ideell und rechtlich immer mehr verankert, die tatsächliche Umsetzung zur Kreislaufführung wird bei Neuplanung und Rückbau nur unbedeutend beachtet. Es fehlen unter anderem breit gefächerte Informationsstrukturen und die Möglichkeiten zur Qualifizierung von Fachkräften. Beides wird neben viel baupraktischer "experimenteller" Arbeit in den nächsten Jahren durch das Kooperationsprojekt vorangetrieben.

Der sparsame Umgang mit der Ressource Gebäude; das Umweltbewusstsein von Planern, Handwerkern und die Konsumhaltung von Endverbrauchern fällt in Zukunft eine Schlüsselrolle zu. Ein europaweiter Austausch (beginnend mit deutschsprachigen Nachbarn, wie Niederlande, Österreich, Belgien) und Länder-Vergleiche sollen zur stärkeren Vernetzung dieses Themas beitragen.

Im Vorhaben sind geplant:

-12 Rückbauprojekte nach Kriterien des ökologischen Stoffstrommanagements durchführen,

- drei kleine Bauwerke aus gebrauchten Materialien planen und errichten,

- Erarbeitung von einem Rahmenplan zur Qualifizierung, mind. 2-malige Durchführung - vier Weiterbildungseinheiten für Planer, Architekten, Abbruchunternehmer und Handwerker etc. werden konzipiert und angeboten sowie zwei Einheiten für eine zu entwickelnde Qualifizierung Fachhelfer/in für Bauteilwieder- und -weiterverwendung entwickelt und durchgeführt,

- durch verschiedene Produkte und Maßnahmen die öffentliche Wahrnehmung und Breitenwirkung gestärkt und

- als Dokumentation der Projektergebnisse in einem Handbuch für gebrauchte Bauteile die Ergebnisse zusammengetragen und bilanziert werden.

Die aktiven Bauteilbörsen im bauteilnetz Deutschland, die sich am neuen Projekt beteiligen wollen sind: Berlin/Brandenburg, Bremen, Herzogenrath, Gronau und Köln. Durch ein zu Beginn des Projektes ausgearbeitetes System für die Aufnahme und Auswertung (Bilanzierung) der gebrauchten Bauteile, die aus den Rückbauten geborgen und in die kleinen Bauwerke wieder eingebaut werden, sollen die ökologischen Effekte endverbraucherfreundlich dargestellt werden (z.B. Aufkleber auf die Bauteile mit Angaben zu Energieeinsparung und C02 Minderung)

Wir freuen uns über die Förderung!

Gesucht werden Sponsoren, die sich vorstellen können ein "kleines Bauwerk" aus gebrauchten Bauteilen finanziell zu unterstützen. Außerdem sind Abbruchunternehmen erwünscht, die sich vorstellen können, bei Rückbauprojekten neue gemeinsame Wege zu gehen.


Neben der Forschungsvereinigung für Recycling und Wertstoffverwertung im Bauwesen e.V. (RWB, Bremen) sind folgende Kooperationspartner in dem vorgenannten Vorhaben beteiligt:
- Architekturbüro Ute Dechantsreiter
- Ravenworks GbR, Fahrenheitstr. 1, 28359 Bremen
- Firma Ecolo, Jakobistr. 20, 28195 Bremen
- Firma Brita Marx Historie, Frankenhof 3, 14943 Luckenwalde
- Alt-Bauteile Bremen e.V., bauteilbörse bremen, Getreidestr. 16/18, 28217 Bremen
- Chance Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft der Stadt Gronau mbH, Agathastr. 33,
  48599 Gronau
- Förderverein Arbeit, Umwelt und Kultur in der Region Aachen e.V., Schmiedstr. 88,
  52134  Herzogenrath
- Verbund gem. Kölner Möbellager e.V., bauteilbörse Köln, Geestemünder Str. 42, 50735 Köln

Kontakt über info@bauteilnetz.de

Quelle www.bauteilnetz.de


18.05./19.05.2011

URBAN MINING und das bauteilnetz Deutschland

Das bauteilnetz Deutschland - vertreten auch von verschiedenen Bauteilbörsen - hat aktiv den 2. Urban Mining® Kongress und die Messe waste to energy+recycling in Bremen mitgestaltet.

          

Sowohl durch einen Vortrag von Architektin Ute Dechantsreiter (Bild links), als Geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes bauteilnetz Deutschland e. V. als auch durch zahlreiche Fachgespräche am Ausstellungsstand (Bild Mitte) wurde das Projekt Bauteilnetz einem breiten und sehr interessierten Fachpublikum vorgestellt. Als kompetenter Gesprächspartner hatte es sich der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Bremen, Dr. Reinhard Loske nicht nehmen lassen, den aktuellen Stand der Arbeit zu begutachten (Bild rechts - 1. v. r.)


13.02.2011

 UMWELT BAUT BRÜCKEN

ist ein europäisches Umwelt- und Medienprojekt unter der Schirmherrschaft der Staatspräsidenten von Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Rumänien und Ungarn. Das Projekt wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert. 20 Schulen aus Deutschland und 20 Schulen aus Bulgarien, Kroatien, Rumänien und Ungarn bilden bilaterale Partnerschaften und arbeiten gemeinsam zu den Themen Nachhaltigkeit und Umwelt, Europa und Medien. Das bauteilnetz Deutschland und die bauteilbörse bremen haben ein Programm für 28 Schüler zusammengestellt, das eine Einführung in den sparsamen Umgang mit BAUmaterial gibt. Die Schüler und Schülerinnen haben ihre Ergebnisse der Veranstaltung zusammengefasst und die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat es veröffentlicht.

Download: UmweltbautBrückenFAZ.pdf (3.401 kBytes)


05.02.2011

Nach der Gründung des Bundesverbandes Bauteilnetz Deutschland e.V. und dem 10. Teilnehmertreffen der Interessengemeinschaft der Bauteilbörsen im Dezember 2010 in Kassel wurde in den letzten Wochen an neuen Zielen für 2011 gearbeitet. Das bauteilnetz Deutschland hat viel vor. Es ist geplant im Bereich der Qualifizierung und Weiterbildung einen weiteren Sprung zu machen. Es sollen Angebote entwickelt werden, wie z. B. Grundwissen bei der Bergung und Aufbereitung von Bauteilen sehr praxisorientiert erworben werden kann. Außerdem soll mittels kleiner Bauwerke aufgezeigt werden, was so geht mit gebrauchten Materialien.

Einige Bauteilbörsen - u. a. auch die Bauteilbörse Gronau - werden an unterschiedlichen Beispielprojekten weitere Erfahrungen dokumentieren, um daraus für alle Partner Handlungsempfehlungen erarbeiten zu können.


15.01.2011

Aktuelle Präsentation zu den Projekten der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"


29.11.2010

Heute erreichte uns diese Meldung von Ute Dechantsreiter - bauteilnetz Deutschland:

Wir freuen uns, Ihnen/Euch heute nun mitteilen zu können, dass die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ das bauteilnetz Deutschland als offizielles deutsches Dekadeprojekt für den neuen Zeitraum 2011/2012 ausgewählt hat. Es gab in dieser Runde 110 eingegangene Anträge, davon hat die Jury 56 Projekte zur Auszeichnung ausgewählt. Wir waren dabei!!!!

Zur Auszeichnungsveranstaltung mit offizieller Urkundenübergabe durch Herrn Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ am 24. November 2010, ist Peter Horst für uns nach Neumarkt in die Oberpfalz gereist. Danke dafür!!.

Weiter Infos über:

http://www.bne-portal.de/un-dekade - da sind auch Fotos von unserem Peter bei der Urkundenübergabe!

Das bauteilnetz Deutschland ist bereits ausgezeichnet als offizielles UN-Dekadeprojekt 2009/2010!


08.09.2010

WDR zu Gast im KaDeCe und in der Bauteilbörse

Zur Vorbereitung eines Berichtes in der Lokalzeit Münster des WDR war die Journalistin Antje Kley mit ihren Kollegen in Gronau, um Material zu sammeln. Der Bericht lief am 08.09.2010 und ist in der Mediathek des WDR weiterhin zu sehen.

Erste Eindrücke


05.08.2010

Entwurf der "Grünen Bank" wird jetzt richtig grün

Vor einigen Wochen haben wir die Idee der "Grünen Bank" aus Altholz und Papprohren aus dem Papierrecycling vorgestellt. Daraus wurde jetzt am Standort Moltkestraße 3 in Gronau eine echte grüne Bank

  


29.06.2010

Partnerbörse in Bremen meldet den Eingang des 8000. Bauteils seit der Gründung im Jahr 2003

Die bauteilbörse bremen meldet in einem Newsletter das 8000. Bauteil in ihrer Sammlung. Die bauteilbörse bremen ist Mitglied in der Interessengemeinschaft der Bauteilbörsen im bauteilnetz deutschland.

bauteilnetz deutschland ist ein bundesweites Kooperationsprojekt. Die langjährigen praktischen Erfahrungen der Initiatoren im Bereich der Kommunikation, Logistik und Präsentation rund um das Thema der Wiederverwendung guter, gebrauchter Bauteile wurden in den letzten Jahren weitergegeben. Neben einer breit gefächerten Öffentlichkeitsarbei, der Einrichtung einer Internet-Informationsplattform und eines Bauteilkataloges werden neue Bauteilager/-börsen im Aufbau unterstützt und beraten. Die Interessensgemeinschaft der Bauteilbörsen, im Besonderen die bauteilbörse bremen, übernimmt hierbei eine wichtige Rolle. An zwölf Standorten in Deutschland sind Bauteilbörsen mittlerweile aktiv oder in Vorbereitung.
Das Vorhaben wurde von 2006- Mitte 2009 von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Das bauteilnetz Deutschland wurde von der UNESCO zum UN-Dekade Projekt 2009/2010 ausgezeichnet.

In der Meldung heißt es:

Soweit ist es nun gekommen... 
Es steht die 8000ste Bauteilnummer bereit!
Wer hätte das im Anfangsjahr 2003 gedacht, als die erste Bauteilbörse Deutschlands in einer kleinen, feinen Runde eröffnet wurde??

Die achttausendste Artikelnummer bedeutet übrigens, dass es bereits weit über 8000 Bauteile in den Wiederverwendungzyklus geschafft haben! Denn hinter mancher Bauteilnummer stehen 500 Dachsteine oder 7 baugleiche Zimmertüren oder 1000 Stk. Fliesen!



Das BREMER WAPPEN
-gefasst in Blei und Glas
-eine echte Bremensie...         
steht ab sofort zum Abtransport bereit!   

 

Und weil diese Tatsache ein großartiger Erfolg ist, nehmen wir dies zum Anlass, uns zu bedanken bei
den damaligen OptimistInnen für die Fürsprache, bei den ZweiflerInnen für die Anregungen, bei den LieferantInnen für die aktive Unterstützung, bei den KundInnen für die Einkäufe und natürlich bei Karin und Ute für die Umsetzung einer guten Idee!
 
Karin Strohmeier, Kai Bohling, Andrea Weiß und Gunther Brouwer
- das Team der
Bauteilbörse Bremen -gegr. 2003-



Getreidestraße 16-18
28217 Bremen
Tel:  0421-579 60 88
Fax: 0421-579 69 22
 
Öffnungszeiten:
Mo - Do   9.00 - 17.00
Fr + Sa    9.00 - 13.00
 
www.bauteilboerse-bremen.de
info@bauteilboerse-bremen.de
 


22.06.2010

Die "Westfälischen Nachrichten" berichten über die bauteilbörse gronau...

Wie kommt die UNESCO-Fahne in die Beckerhookstraße in Gronau?

    Das verrät dieser Artikel...


08.04.2010

Nutzung von gebrauchtem Material für den Entwurf einer "Grünen Bank"

Aus gebrauchten Holzbalken, Papprohren aus dem Papierrecycling und Verbindungsmaterial aus dem Bestand des Bauteillagers wurde der Prototyp einer "Grünen Bank" entworfen.

       

Das Material der Bank wird jetzt noch mit naturbelassenen Mitteln, z. B. Leinölfirnis, imprägniert. Am Standort werden die Rohre mit Erde gefüllt und mit schnell wachsenden, rankenden Pflanzen versehen - in der Hoffnung, dass sich schnell eine grüne Insel entwickelt.  In diesem "Feldversuch" soll auch getestet werden, wie sich das Material in verschiedenen Witterungsverhältnissen verhält.


15.03.2010

Erste Schritte im "ReDesign"

Im Rahmen der Projektentwicklung wird seit längerer Zeit an umsetzbaren Ideen unter dem Begriff "ReDesign" gearbeitet. Die Verwendung von gebrauchtem Holz für die "Grenzlandkiste" oder die Umarbeitung von alten Fahrrädern zu einem Lastenfahrrad sind mehr oder weniger geglückte Beispiele. Aktuell werden in Zusammenarbeit mit der im Aufbau befindlichen Bauteilbörse Möglichkeiten bei der Verwendung alter Bauteile voran gebracht. Ein erstes Objekt ist die Aufarbeitung eines alten Türblattes und die Umgestaltung zu einer rustikalen Garderobe.

  Das alte Türblatt wurde mit Sandstrahlen von der Farbe befreit. Die Oberfläche wurde mit Wachs behandelt. Aus einem nicht mehr verwendungsfähigen Kleiderschrank wurde der Spiegel ausgebaut und zugeschnitten. Die Haken stammen aus der Kleinteilesammlung des Möbellagers. Die Türgarnitur wurde beim Rückbau des Klubhauses "Erholung" in Gronau ausgebaut und dient jetzt als Schirmhalter.
Es sind noch ähnliche Türblätter vorhanden. Die Preisorientierung liegt bei 89,00 Euro. Beim Endpreis werden natürlich Kundenwünsche mit berücksichtigt.


23.02.2010


Erfahrungen der Bauteilbörse Bremen nutzen...

Die Bauteilbörse in Bremen kann auf Erfahrungen aus sieben Jahren ihrer Tätigkeit zurückblicken

     
                  Fenster und Türen sind wichtige Schwerpunkte der bisherigen Arbeit

      
                                           Gemeinsam mit Kai Bohling wurden die verschiedenen Lagerbereiche durchgesprochen.


                                                            Die kreative Verarbeitung von gebrauchten Bauteilen wurde vor Kurzem in einer gut
                                                            besuchten Ausstellung vorgestellt...

                                                            Danke an Andrea, Karin und Kai für den freundlichen Empfang.




08.02.2010

Die "Westfälischen Nachrichten" berichten über die bauteilbörse gronau...

Autor des Artikels und Foto: Hans-Peter Kolb


"Günstigere Energiebilanz schaffen"


Januar 2010

Erste Aufträge gehen ein

Ganz überraschend ergibt sich die Möglichkeit, beim Rückbau des Kulturhauses des Vereins "Erholung" in Gronau mitzuarbeiten...

Das Fahrzeug der "Chance" vor dem zum Abriss vorgesehenen Gebäude

Obwohl im Januar eigentlich die weitere konzeptionelle und organisatorischen Arbeit auf dem Programm stand, wurde die angebotene Möglichkeit genutzt. Noch verwendungsfähige Teile wurden begutachtet  und ausgebaut. Als Problem zeigt sich immer mehr die nicht ausreichende Lagerkapazität im Bereich des Möbellagers. 

Das provisorische Bauteillager füllt sich...

Viel Diskussion gab es um die alte Kegelbahn. Für viele Gronauer gilt sie als historisches Kleinod. Gemeinsam wurde entschieden, sie fachgerecht auszubauen und einzulagern. Jetzt wird ein Liebhaber gesucht...

         
Blick auf die alte Kegelbahn                                      Siegfried Mietzner und Henk Huizing beraten den Ausbau



20.11.2009

Beräumung des Geländes am Möbellager hat begonnen

Auf dem Gelände des Möbellagers der Chance GmbH wird als vorläufiger Standort des Bautelllagers  die ehemalige Betriebsfläche eines Zimmereibetriebes hergerichtet. Hier leisten Ulrich Herking und Heinrich Lübbering eine fleißge Arbeit. Koordiniert wird der Einsatz von Tarik Acer, der sich sehr für die Entwicklung des Konzeptes Bauteilbörse und die vielseitigen organisatorischen Arbeiten engagiert.

                        
Ulrich Herking (schwarze Jacke) und Heinrich Lübbering beim Einsortieren von Hezkörpern bzw. bei der Begutachtung der geborgenen Keramikplatten



22.10.2009
                                                                                  

Weg von der Wegwerfmentalität auf dem Bau: DBU auf Entsorga-Enteco '09 27. bis 30. Oktober

Internationale Fachmesse für Kreislaufwirtschaft und Umwelttechnik - DBU: Halle 7, Stand E 044/ F 047

Köln. Bauteile, die wieder- und weiterverwendet werden, oder ein umweltgerechtes Verwertungsverfahren für krebserregende Alt-Mineralwolle: "Zwei Förderbeispiele mit einem Ziel - weg von der 'Wegwerfmentalität' auf dem Bau, hin zu mehr Ressourcenschutz", erklärt Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Auf der "Entsorga-Enteco", der internationalen Fachmesse für Kreislaufwirtschaft und Umwelttechnik, zeigen vom 27. bis 30. Oktober in Köln rund 800 Anbieter aus über 20 Ländern Neuheiten des Entsorgungs- und Umweltschutzmarktes. Mit dabei: die DBU.

Unter dem Schwerpunkt "Klimaschutz und Ressourcenschonung durch Wiederverwendung/Recycling von Bauteilen und Baustoffen" präsentiert sie in Halle 7 (Stand E 044/ F 047) sechs Projektpartner und deren Entsorgungs- und Recyclingprojekte. Aus ehemals monoton wirkenden Plattenbauten attraktive Wohnanlagen geschaffen wie hier in Chemnitz: So sollen Energie- und Ressourcenverbrauch sowie Schadstoffausstoß deutlich gesenkt werden. Aus ehemals monoton wirkenden Plattenbauten attraktive Wohnanlagen geschaffen wie hier in Chemnitz: So sollen Energie- und Ressourcenverbrauch sowie Schadstoffausstoß deutlich gesenkt werden. Ob Fenster, Treppen, Heizkörper oder Dachziegel: "Gut erhaltene Bauteile sind viel zu schade für die Brecheranlage oder für die Deponie", findet Brickwedde.

Das Kooperationsprojekt des "bauteilnetz Deutschland" und der Forschungsvereinigung Recycling und Wertstoffverwertung im Bauwesen (beide Bremen) setzt darauf, Bauelemente sinnvoll weiter zu verwenden. Brickwedde: "Möglichst viele gebrauchsfähige Teile aus Abbruch und Umbau sollen wieder in den Kreislauf der Bauwirtschaft zurückfließen. Der Gewinn: Abfallvermeidung, Rohstoff- und Energieeinsparung." Ein erfreulicher Zusatzeffekt des mit 118.000 Euro geförderten DBU-Projektes sei, dass in den regionalen "Bauteilbörsen" Arbeitsplätze geschaffen und Menschen qualifiziert würden.

Jährlich fallen in Deutschland bei Rückbau und Sanierung von Gebäuden zehn Millionen Kubikmeter Mineralwolle-Altabfälle an, die auf Sondermülldeponien gebracht werden müssen. Mineralwolle, die vor 1996 verwendet worden ist, muss - ähnlich wie der Gefahrstoff Asbest - wegen ihrer krebserregenden Wirkung gesondert behandelt werden. Der Umgang mit diesem alten Dämmstoff ist heute nur noch für Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten zulässig. Das Institut für Fertigteiltechnik und Fertigbau (Weimar) und die Bauhaus Universität Weimar entwickelten gemeinsam mit der MWT - Gesellschaft für industrielle Mikrowellentechnik (Elz) und der Reimann Umweltschutz GmbH (Seebergen) ein technisches Verfahren zum umweltgerechten Behandeln und Verwerten krebserregender Mineralwolle. Die DBU hat es mit rund 119.000 Euro gefördert. Grundlage dieser Methode, bei der die Zerstörung der Faserstruktur entscheidend ist, war ein Asbestverwertungsverfahren der Firma Reimann. "Das neue faserfreie Produkt kann aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung in der Baustoffindustrie vielfältig eingesetzt werden", weiß Brickwedde.

Als Folge von Bevölkerungsrückgang und Wirtschaftswandel schrumpfen vor allem zahlreiche ostdeutsche Städte. Um den bestehenden Wohnungsüberhang zu verringern, werden Hunderttausende von Wohneinheiten zurückgebaut, vor allem Plattenbauten. Hierbei fallen rund 4,5 Millionen Betonelemente an. Diese Plattenbauteile vollständig als Produkt nachzunutzen und mit ihnen rohstoffschonend zu bauen, ist das Ziel des Lehrstuhls Altlasten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Die DBU hat es in zwei Projekten mit insgesamt 231.000 Euro gefördert. Die wachsenden Wohnungsmärkte in Osteuropa böten gute Möglichkeiten für eine Wiederverwendung dieser gebrauchten Betonelemente: Sie könnten dort für die besonders nachgefragten Ein- und
Zweifamilienhäuser genutzt werden. Brickwedde: "Das Ergebnis sind attraktive Häuser, die bis zu 30 und 40 Prozent preiswerter sind als komplett neu gebaute Häuser, die alle Qualitätsanforderungen erfüllen." Angesichts rund 9,5 Millionen Tonnen anfallender Altbauteile seien die so genannten sekundären Betonbauteile auch ein wirksames Mittel zur Umsetzung der Klimaschutzziele im Bausektor: "Sie helfen, den Energie- und Ressourcenverbrauch sowie den Schadstoffausstoß deutlich zu senken."

Sieben Millionen Tonnen Möbel werden in Deutschland nach Expertenschätzung jährlich aussortiert, 95 Prozent landeten in Müllverbrennungsanlagen oder auf der Deponie, so Brickwedde. Dass es umweltentlastendere Wege für gebrauchte Möbel geben kann, zeigt das von der DBU mit 120.000 Euro geförderte Projekt ZweitSinn des Instituts für Umweltforschung der Technischen Universität Dortmund. Es verringert das Abfallvolumen, indem alte Möbel als Rohstoff für das Herstellen neuen Mobiliars genutzt werden. Brickwedde: "ZweitSinn vereint Top-Design mit Ökologie und sozialer Verantwortung. Denn Langzeitarbeitslose, benachteiligte Jugendliche und Menschen mit Behinderung stellen sinnvolle, nachhaltige Produkte her".

Weitere Informationen: http://www.dbu.de/123artikel29384_106.html

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news339957


15. Oktober 2009

Neben der konzeptionellen Arbeit gibt es die ersten praktischen Arbeiten. Nach einem Dachstuhlbrand wird in Gronau-Epe ein Haus für den Abriss vorbereitet. Der Bauherr hatte der entstehenden Bauteilbörse Gronau angeboten, noch verwendbare Bauteile in Eigenregie auszubauen. In der jetzigen Phase ist das eine gute Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln. Auf dem Arbeitsplan stehen einige Türen und Fenster, alte und neue Fußbodenbeläge (keramische und Natursteinplatten), ein Treppengeländer und diverser "Kleinkram".



Ein alter Fußbodenbelag aus keramischen Platten lohnt den manuellen Aufwand

  
Tarik Acer beim Aufmass für eine Brandschutztür                                                  Frank Männicke beim Bergen des Fußbodenbelages

                                    
                        Daniel Wilbrand beim Lösen des Mörtelbettes                                                                            Die ersten Quadratmeter sind geborgen.